Operative Epistemologie: Heinz von Foerster II

21. November 2024, 17:00 - 19:30

Operative Geschlossenheit als epistemologischer Begriff

Dieser Block widmet sich den operativen Theorien des Kybernetikers Heinz von Foerster (1911- 2022). Ihm sind die allgemeine Definition der „Selbstorganisation“ und der formale Ausdruck jener auf sich selbst bezogenen Organisationsstruktur zu verdanken. Darunter ist die Entstehung neuer Elemente, Muster und Ordnungen als Resultat der eigenen Dynamik des Systems zu verstehen. Die innere Bestimmung des Systems, sich selbst zu ordnen, wurde im Satz „Order from Noise“ ausgedrückt.

In der zweiten Sitzung wird von Foersters „operative Erkenntnistheorie“ dargestellt. Er entwickelte aus der Struktur von Selbstorganisation eine Form des Erkennens, aus der eine ganze Epistemologie abzuleiten ist. Es werden die Grundlagen einer operativen Epistemologie dargestellt, anhand deren das Denken im Zeitalter der digitalen Komplexität zu thematisieren ist.

 

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